„Wir nehmen Schweden und ganz Europa ein“

Bruder Raschid ist ein marokkanischer Moslem, der zum Christentum konvertiert ist, weil er auf seine Fragen im Islam keine Antworten bekommen hat. Seit einigen Jahren moderiert er die Sendung „Mutige Frage“ bei dem christlichen Sender Al Hayat TV.

Vor kurzem stellte er sich der Frage: War Muhammad wirklich eine Barmherzigkeit für die Menschen? In Sure 21 Vers 107 behauptet Allah, er habe Muhammad als reine Barmherzigkeit für die Menschen gesandt. Da die Sure zu Beginn des Wirkens von Muhammad in Mekka geschrieben wurde, stellte Bruder Raschid dieser Behauptung einige Aussagen von Muhammad aus seinem späteren Leben entgegen, als er in den Besitz einer Armee gekommen war. An einer Stelle spricht er seinen Stamm Quraisch, nachdem er beleidigt wurde, an und sagt: Ich bin euch mit Schlachtung gekommen (http://forums.islamicawakening.com/f44/the-hadith-of-slaughter-488/). An einer anderen Stelle drückt er seine Mission so aus: „Mir wurde befohlen, dass ich die Menschen solange bekämpfe, bis sie bezeugen, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist, und bis sie das Gebet verrichten und die Zakah entrichten. Wenn sie dies tun, so bewahren sie ihr Leben und ihre Güter vor mir, es sei denn, sie begehen eine nach dem Islam strafbare Handlung und ihre Rechenschaft ist (letzten Endes) bei Allah.“ (http://www.alhamdulillah.net/modules.php?op=modload&name=Hadith-Bukhari&file=index&action=viewcat&cat=2).

In der Sendung werden auch Anrufe entgegengenommen, bei denen die Zuschauer ihre Fragen und Kommentare abgeben können. Nachdem einige gemäßigte Muslime angerufen hatten, welche die Aussagen Muhammads relativieren oder nicht beachten wollten, rief ein Scheich Ahmad aus Schweden an. Er gab zu Beginn seines Telefonats offen zu, daß die Aussagen Muhammads authentisch seien und er sich nicht für seine Religion schäme. Er und seine Kollegen würden bis zum Ende ihres Lebens gegen die Ungläubigen kämpfen, solange bis sie Schweden und ganz Europa eingenommen hätten. Die Barmherzigkeit Muhammads hätte sich darin ausgedrückt, daß er den Christen gestattete, die Steuer der Unterordnung (Jizya) zu bezahlen anstatt sie gleich zu töten. Das wäre auch der Grund, warum die Christen im Irak vertrieben wurden. Sie haben sich geweigert, die Jizya zu bezahlen. Barmherzigkeit könnte laut Scheich Ahmad auch bedeuten, daß man die Feinde von Muhammad umbringt, damit andere nicht ihrem Unglauben folgen.

Dieses Verständnis der Barmherzigkeit steht im starken Kontrast zur Liebe und zur Hingabe unseres Retters Jesus Christus. Er selber verglich sein Wirken mit dieser „Barmherzigkeit“ als er sagte: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluß haben.“ (Johannes 10:10). Jesus ist gekommen, damit wir Leben haben können. Er kam nicht, um zu schlachten und Leben zu nehmen, sondern um selber geschlachtet zu werden und durch seinen Sühnetod am Kreuz den Weg zur Versöhnung mit Gott zu ebnen. „Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.“ (Johannes 10:11). Er hat mit seinem Leben für die Schafe bezahlt, um sie zu befreien aus der Gewalt der Sünde und des Teufels und um ihnen Leben zu schenken. „Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, daß er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ (2. Korinther 8:9). Der Weg des Kreuzes führte nach unten, durch Leid, Schmerzen und Tod, um den Menschen, die er liebte, ewiges Leben zu bringen. Mit dieser Gesinnung haben dann auch die Apostel die gute Nachricht von Jesu Tod und Auferstehung verkündigt. Sie haben nicht gekämpft und gesiegt, sondern sie haben gelitten und überwunden.

„Und sie fügten sich ihm und riefen die Apostel herbei und gaben ihnen Schläge und verboten ihnen, in dem Namen Jesu zu reden, und entließen sie. Sie nun gingen voll Freude vom Hohen Rat hinweg, weil sie gewürdigt worden waren, Schmach zu leiden um Seines Namens willen; und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren und das Evangelium von Jesus, dem Christus, zu verkündigen.“ (Apostelgeschichte 5:40-42)

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