Der Teufel im Leben des Muslim

Der Prophet Muhammad nahm den Aberglauben seiner Zeit auf und warnte seine Nachfolger vor dem Teufel in allen Lebenslagen. Sie sollten sich vor jedem Essen bei Gott bergen, damit der Teufel nicht mitißt. Genauso jedes Mal, wenn sie das Haus und insbesondere, wenn sie das Badezimmer im Haus betreten. Selbst im ehelichen Verkehr sollten sie Schutz bei Gott suchen, damit der Teufel nicht teilnimmt.

In zweiten Video erklärt der ägyptische Religionsgelehrte Wagdi Roneim, daß von dieser allumfassenden Furcht vor dem Teufel selbst das Gähnen nicht ausgenommen ist. Im Einklang mit den Mythen seiner Zeit glaubte Muhammad, daß man durch den geöffneten Mund böse Geister einatmet. Wagdi Roneim warnt davor, daß der Teufel dem Gläubigen in den Mund uriniert, wenn man den Mund nicht beim Gähnen mit der Hand abdeckt.

Diese Phobie vor dem Teufel offenbart, daß Muhammad es nicht vermochte, seinen Nachfolgern eine wirkliche Sicherheit zu geben, daß der Teufel überwunden und seine Macht gebrochen ist. Jesus hat dagegen, als fleischgewordener Sohn Gottes, während seines Dienstes auf Erden bewiesen, daß er Macht über den Teufel hat. Die Menschen waren erstaunt von seiner Macht und sprachen: „Was ist das? Was für eine neue Lehre ist dies? Mit Vollmacht gebietet er auch den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm!“ (Markus 1:27). Er bewies diese Macht über seinen ganzen Dienstweg hinweg, so daß die Apostel später von ihm sagen konnten: „Wie Gott Jesus von Nazareth mit Heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, und wie dieser umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm.“ (Apostelgeschichte 10:38). Die Grundlage dieses Sieges über den Teufel bildet Jesu Werk am Kreuz. Er hat nicht nur die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht (Kolosser 2:14), indem er an unsere Stelle am Kreuz litt, sondern zur gleichen Zeit auch die dämonischen Herrschaften und Gewalten entwaffnet, sie öffentlich an den Pranger gestellt und über sie triumphiert (Kolosser 1:15).

Durch dieses Werk am Kreuz konnte er die Macht des Teufel insoweit brechen, daß er seinen Nachfolgern eine echte Ruhe im Glauben ermöglicht hat. „Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel, und alle diejenigen befreite, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden.“ (Hebräer 2:14-15). Ja, der Teufel und seine Dämonen gehen noch umher wie ein brüllender Löwe und suchen uns zu verschlingen (1. Petrus 5:8). Aber durch den Glauben an Jesus und durch seinen Sieg am Kreuz können wir im Glauben widerstehen (1. Petrus 5:9), uns kann niemand mehr aus der Hand des Vaters reißen (Johannes 10:29) und wir haben haben die Gewißheit, daß zur Wiederkunft Jesu der Teufel vollkommen überwunden werden wird (Offenbarung 20:10). Durch diese Gewißheit können wir auch jetzt schon in eine echte Glaubensruhe eintreten (Hebräer 4:10).

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