ISIS = Islam

In einer Videobotschaft an Barack Obama, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, warnte der ehemalige Muslim Raschid diese Woche davor, den Islamischen Staat und seine Gräueltaten nicht als normales Ergebnis der konsequenten Anwendung des Islams zu sehen. Barack Obama hatte zuvor zwischen ISIS und Islam unterschieden. Bruder Raschid verwies aber darauf, daß der Islamische Staat eine muslimische Organisation sei, wie schon der Name andeute, deren Leiter einen Doktortitel in Islamwissenschaften habe, dessen Mitglieder alle Muslime seien und deren gemeinsame Nenner der Islam sei. Der Islamische Staat würde den Propheten in allen Einzelheiten seines Lebens imitieren, vom Aussehen des Bartes und der Kleidung, bis hin zum Tragen der Uhr am rechten Arm. Er implementiere die Scharia überall, wohin er sein Herrschaftsgebiet ausweite. Die Mitglieder beteten fünfmal am Tag. Sie hätten ein Kalifat ausgerufen, welches islamischen Texten entspreche. Sie seien bereit, für ihre Religion, den Islam, zu sterben.

Bruder Raschid empfahl dem Präsidenten, die Biographie über das Leben des Propheten von Ibn Hischam selbst zu lesen. Muhammad habe an einem Tag zwischen 600 und 800 Männer aus dem jüdischen Stamm der Banu Quraiza geköpft. Der Koran befehle das Köpfen in Sure 47 Vers 4 und das Töten von Gefangenen in Sure 8 Vers 67. Drei Ehefrauen von Muhammad stammten aus Raubzügen an religiösen Minderheiten. Raschid, der als Moslem in Marokko aufgewachsen sei, habe sein Leben lang gelernt, gemäß Koran Sure 9 Vers 29 gegen die Ungläubigen zu kämpfen, bis der Islam die Welt beherrsche. Er habe sich aber vom Islam abgewendet und sei Christ geworden. Nun sei er religiöser Verfolgung ausgesetzt, weil der Prophet befohlen habe: Wer seine Religion ändert, soll getötet werden. Im ganzen Mittleren Osten würden Christen wie er verfolgt werden. Obama solle aufhören, politisch korrekt zu sein, und das Problem beim Namen nennen. Nur wenn es eine radikale Trennung zwischen Religion und Staat in den islamischen Ländern gebe, könne man mit der Wurzel des Problems aufräumen. ISIS sei nur ein Symptom und es würden immer wieder neue, gleichartige Gruppen auftauchen. Auf die Frage, warum von solchen Gruppen auch andere Muslime attackiert würden, antwortete Bruder Raschid, daß sie diese Menschen als Ungläubige einstufen würden. Alle vier islamischen Schulen seien sich darin einig, daß jemand, der nicht mehr regelmäßig betet und sich der Buße verweigert, zu töten sei. Muhammad selbst drohte, Menschen zu verbrennen, die nicht zum Gebet erschienen. Alles, was einen Muslim qualifiziere, als Ungläubiger zu gelten, sei ein Grund, ihn umzubringen.

Im letzten Abschnitt des Videos fragt Bruder Raschid, wenn der Islam nicht das Problem sei, warum sprengen sich keine Christen im Mittleren Osten in die Luft, die doch unter denselben politischen und wirtschaftlichen Bedingungen leideten? Wieso hätten viele Muslime aus dem Westen ISIS bei ihrem Kampf unterstützt, wenn der Islam nicht das Problem sei? Wieso hätten besonders viele Neubekehrte zum Islam am Kampf teilgenommen? Wir müßten Terrorismus an der Wurzel bekämpfen. Die Religionsgelehrten in Saudi Arabien und die islamischen Sender würden fortwährend Gewalt predigen. Die Freitagspredigten seien oft voll von Verurteilungen des Westens, der Freiheit und der Demokratie. Islamische Schulen würden ganze Generationen von Hasspredigern hervorbringen. Islamische Webseiten, die Fatwas gegen grundlegende Menschenrechte veröffentlichen, würden von offiziellen staatlichen Stellen unterstützt werden. Bruder Raschid könne nicht seinen eigenen Namen verwenden, weil der Islam eben keine Religion des Friedens sei. Obama solle endlich für internationale Menschenrechte und die Zukunft der Demokratie eintreten. Er solle die Wahrheit über die wirkliche Bedrohung aussprechen.

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