Den richtigen Jesus anbeten

Voddie Baucham macht in dieser Predigt deutlich, wie wichtig es ist, welches Bild wir von Jesus haben. Sehen wir in Ihm nur einen sanften, liebevollen, netten Mann, oder erkennen wir auch Seine göttliche Majestät und Herrlichkeit an?

Das Buch der Offenbarung beginnt mit einer Beschreibung von Jesus, die im Neuen Testament mit Ausnahme von Kolosser 1 seinesgleichen sucht. Jesus ist der treue Zeuge, der Gottes Gesetz vollkommen gehalten und Sein Wort völlig ausgerichtet hat. Er ist der Erstgeborene von den Toten und damit der Garant unserer Auferstehung. Und Er ist trotz des augenscheinlichen Chaos in der Welt und der Verfolgung der Gemeinde der Herr über alle Könige.

Aus dieser erhabenen Majestät heraus liebt Er uns und vergießt Sein Blut für unsere Erlösung. Durch Seine unvergleichliche Erniedrigung macht Er uns zu Königen und Priestern für Gott.

Das ganze Gemeindeleben wird geprägt von dem Bild unseres Retters. Ist Jesus hauptsächlich ein netter Zeitgenosse, dann wird Nettigkeit zum Ziel der Heiligung in der Gemeinde. Ist Er ein Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, dann wird politische Aktion das Leben der Gemeindemitglieder bestimmen. Ist Er dagegen der König aller Könige, mit grenzenloser Macht ausgestattet, die Er auch ausübt, indem Er alles regiert, dann wird Seine Liebe zur Erlösung ganz anders greifbar. Das Evangelium über Seinen Tod und Seine Auferstehung wird die Herzen der Gemeinde erobern und nachhaltig verändern.

A.W. Tozer sagte einmal: „Was dir in den Sinn kommt, wenn du an Gott denkst, ist das wichtigste über dich.“ Unser Gottesbild bestimmt alles andere in unserem Leben. Das gilt natürlich insbesondere für das Bild unseres Retters. Nur wenn der wahre Christus der ganzen Schrift unser Denken und Anbeten bestimmt, werden wir aus dem Evangelium leben und in Sein Bild verwandelt werden können.

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