Martin Luthers Kommentar zum Galaterbrief

In seinem Kommentar zum Galaterbrief verteidigt Luther das Evangelium auf energischste Weise (wie der Apostel Paulus selbst in seiner Epistel). Ich kann manche Aussagen Luthers zu den, wie er sie nennt, Sektierern und Wiedertäufern nicht teilen und denke, daß er nicht in allen Punkten seine Gedanken durch das Wort Gottes reformieren läßt, sondern doch mitunter zur Eisegese bzw. Sprungbrettauslegung neigt.

Aber, der Hauptpunkt des Galaterbriefs, daß wir nicht durch eigene Werke, sondern durch eine fremde Gerechtigkeit, die Martin Luther passive Gerechtigkeit nennt, vor Gott gerechtfertigt werden, den hämmert er eindrücklich in den Schädel jedes Lesers. Kein Wunder, daß Charles Wesley, der Bruder von John Wesley, durch das Lesen dieses Kommentars zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist.

Er kann hier heruntergeladen werden und ich lade ein, durch diese Lektüre neu die fremde Gerechtigkeit, die wir durch unseren Retter Jesus Christus bekommen, zu bestaunen und dadurch zu einer neuen Freude und Anbetung dieses mächtigen Retters durchzustoßen.

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