Reformierte Anbetung

Ein Hauptanliegen der Reformatoren und vielleicht das wichtigste Anliegen von Johannes Calvin war die Reformation der Anbetung in den Gemeinden. Christen sollten Gott nicht länger in selbstgewähltem Gottesdienst anbeten, sondern gemäß seines offenbarten Willens.

Was will Gott im zweiten Gebot?
Gott will, dass wir ihn in keiner Weise abbilden, 5. Mose 4, 15-19 / Jes; 40, 18-20.25
noch ihn auf irgendeine andere Art verehren, Röm 1, 23-24 / Apg 17, 29
als er es in seinem Wort befohlen hat. 1. Sam 15, 23 / Mt 15, 9 / 5. Mose 12,30-32

Heidelberger Katechismus, Frage 96

Dieser Ansatz ist diametral entgegensetzt zu dem pragmatischen Denken in den meisten Kirchen und Freikirchen. Dort geht es meist darum, daß der Gottesdienst den (nichtchristlichen) Besuchern möglichst viel bringt. Aber Gott hat keinen Gefallen daran, wenn wir ihn nach eigenem Gutdünken anbeten und Jesus geht sogar soweit, daß er Anbetung als vergeblich bezeichnet, wenn sie nicht auf das Wort Gottes gegründet ist.

Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind. Matthäus 15:9

Deshalb ist es notwendig, daß sich die Gottesdienstleiter tief mit der Frage auseinandersetzen, wie Gott sich die Anbetung seiner Kinder wünscht. Hilfestellung dazu geben u.a. das Buch „Wahrhaftige Anbetung“ von Vaughan Roberts und die Aufnahmen der Evangelium21 Regionalkonferenz „Wahre Anbetung“ aus dem Jahr 2016.

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