Gibt es heutzutage Zungenrede?

In diesem etwas humorvollen Video unterhalten sich Alistair Begg, R.C. Sproul und Michael Horton über die Frage, ob es auch heute noch die Zungenrede gibt.

Einige der wichtigen Punkte, auf die die drei hinweisen, sind:

  • Pfingsten war ein einzigartiges Ereignis.
  • Worauf Paulus in 1. Korinther 14 hinweist, ist nicht einfach zu verstehen.
  • Die Zungenrede, fall sie überhaupt interpretiert wird, gibt im besten Fall geistliche Wahrheiten wieder, die wir schon im klaren Wort Gottes haben.
  • Im schlimmsten Fall ist Zungenrede oberflächlich und bizarr.
  • Wäre Zungenrede ein normales Phänomen der christlichen Anbetung gewesen, hätte sie in den verschiedenen christlichen Traditionen außerhalb von Korinth weiter fortbestanden.
  • Viele Menschen wollen verzweifelt einen persönlichen Zugang zu Gott und die Möglichkeit, ihm die tiefsten Gefühle zu äußern. Deshalb nehmen sie Zuflucht zur Zungenrede.
  • Zungenrede birgt die Gefahr, wenn schon nicht bewußt, dann doch funktional im Leben, den biblischen Kanon zu ersetzen.
  • Oft erhalten geistliche Gaben am Ende mehr Aufmerksamkeit als die Auslegung der Heiligen Schrift.
  • Viele Prophezeiungen treffen nicht ein. Dagegen ist das Wort Gottes wirklich verläßlich.
  • Es hätte viele andere griechische Worte gegeben, um die Zungenrede zu beschreiben, wenn es sich um ekstatische Äußerungen gehandelt hätte.
  • Die Heilige Schrift zeigt zu Pfingsten, wie die Zungenrede ausgesehen hat: Jeder hat das Evangelium in seiner eigenen Sprache gehört.
  • Gott hat die Menschheit beim Turmbau zu Babel zerstreut und zu Pfingsten durch das Evangelium wieder zusammengeführt. Die Zungenrede war ein Zeichen dafür.

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