Du wirst, was du anbetest!

Ihnen gleich werden die, welche sie machen, alle, die auf sie vertrauen. Psalm 115:8

Götzendienst beginnt damit, daß wir Gott, die Allgenugsamkeit (El-Shaddai, 1. Mose 17:1), verlassen und unser Glück woanders suchen. All das, woraus wir unser tiefstes Glück, unseren Wert und unser letztes Ziel beziehen, ist unser Götze. Wir beten diese Götzen an, indem wir ihnen unsere Zeit, unser Geld und schließlich unser ganzes Leben weihen.

Anbetung verändert uns. So wie ein Christ, der den wahren Gott der Bibel anbetet, immer mehr in dessen Bild verwandelt wird (2. Petrus 1:4), so verwandelt sich der Götzendiener immer mehr in das Bild seines Götzen. Er nimmt immer mehr dessen Eigenschaften an.

  • Ein Anbeter des Geldes wird immer mehr dessen Eigenschaften annehmen: Unpersönlichkeit, Ziellosigkeit, Leere.
  • Ein Anbeter der Lust wird immer mehr wie sie: oberflächlich, vergänglich, isoliert.
  • Ein Anbeter des Selbst wird immer noch mehr auf sich selbst bezogen und in seiner Seele immer kleiner.
  • Ein Anbeter des Teufels wird ihm immer ähnlicher: ein Lügner und ein Mörder.

Seit dem Garten Eden befindet sich die Menschheit in einem Kampf der Anbetung. Wird sie den wahren Gott der Allgenugsamkeit anbeten, den Teufel, sich selbst oder irgendwelche irdischen Ersatzgötter? Diese Entscheidung wird das ganze weitere Leben bestimmen und prägen.

Ein hilfreiches Buch zu dem Thema ist G.K. Beale – We Become What We Worship: A Biblical Theology of Idolatry.

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