4 Einwände gegen die Evolutionstheorie

  1. Der Fossilbericht bestätigt die Evolutionstheorie nicht, da er viele Lücken und nur sehr wenige Übergangsformen aufweist.
  2. Das rekonstruierte Aussehen und die Funktion der sogenannten „Affenmenschen“ ist höchst spekulativ und es handelt sich in den meisten Fällen wahrscheinlich nicht um Menschenformen, sondern um Tiere.
  3. Die Wahrscheinlichkeit, daß die komplizierte Information in der DNA zufällig entstanden sein kann, ist so gering, daß selbst das gesamte Alter des Universums nicht ausreichen würde, um sie auch nur annähernd herauszubilden.
  4. Das Gesetz der Entropie besagt, daß sich Systeme von Ordnung in Richtung Chaos entwickeln, nicht umgekehrt.

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2 Gedanken zu „4 Einwände gegen die Evolutionstheorie

  1. 1.) Der Fossilbericht ist vor allem eins: Widerspruchsfrei. Natürlich ist er nicht vollständig, das Fossilisation nur unter bestimmten Voraussetzungen stattfinden kann und Fossilien auch nicht immer die Jahrmillionen unbeschadet überstehen können. Dennoch ist passen Zeitrahmen und Reihenfolge der Arten super zur Evolutionstheorie.

    2.) Ja, es ist schwierig, von Knochen das genaue Aussehen abzuleiten. Anthropologie ist nicht mein Steckenpferd, aber ich finde es interessant, wie eine Möglichkeit als lediglich hochspekulativ abgetan wird, während die andere ohne Begründung einfach als wahrscheinlich deklariert wird. Biased much?

    3.) Abiogenese ist nicht Evolution, aber sei’s drum: Wer sagt, reiner Zufall sei für die Entstehung des Lebens verantwortlich? Und wie rechnet man diese Wahrscheinlichkeit denn genau aus, wenn man noch nicht einmal ein Erklärungsmodell hat?

    4.) Nein. Wir leben in Zeiten, in welchen man Begriffe wie Entropie, Thermodynamik und so weiter ganz einfach nachschlagen kann. Dennoch stirbt diese irrige Vorstellung einfach nicht, dass die Thermodynamik der Evolution widerspräche. Das ist peinlich.

    • Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.

      zu 1.) Wenn die Evolutionstheorie stimmen würde, würden wir im Fossilbericht viele Übergangsformen finden. Das ist aber nicht der Fall. Stattdessen finden wir z.B. das spontante Auftreten vieler verschiedener Arten. Ich empfehle dir hierzu das Buch „Darwin’s Doubt: The Explosive Origin of Animal Life and the Case for Intelligent Design“.

      zu 3.) Zu diesem Punkt empfehle ich dir sehr die Arbeit des Mikrobiologen Siegfried Scherer (www.siegfriedscherer.de) und das Buch „Darwins Black Box. Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie“.

      zu 4.) Das Fitnesslevel im Genpool nimmt beständig ab. Die meisten Mutationen sind negativ. Wir nennen sie Erbkrankheiten bzw. Gendefekte.

      Ich würde gern weiter mit dir diskutieren, wenn du mir zusagst, eines der beiden Bücher, die ich hier erwähnt habe, zu lesen und dann begründet zu widerlegen oder zu bestätigen.

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