Zwei Kritikpunkte an der Religion von Krieg der Sterne

Anläßlich des 40. Geburtstags von Star Wars (Krieg der Sterne) und einigen neuen Filmen, die erschienen sind und noch erscheinen werden, ist diese Filmreihe immer wieder im Gespräch. Zum Start des allerersten Filmes betonte der Produzent George Lucas, daß die Filme nicht den Anspruch hätten, eine religiöse Botschaft zu vermitteln. Diese Äußerung änderte er aber mit der Veröffentlichung des zweiten Films (Das Imperium schlägt zurück). Dort wurde er deutlicher, daß die Welt von Star Wars durchaus religiös durchdrungen ist.

Zwei gute Artikel zu dem Thema sind:

Für Albert Mohler sind vor allem zwei Aspekte an der Religion von Star Wars aus christlicher Sicht problematisch:

  1. Die Macht, die alles durchdringt, ist letztlich unpersönlich und steht damit im deutlichen Kontrast zu dem persönlichen Gott der Bibel.
  2. Gut und Böse bedingen einander und brauchen sich gegenseitig. Auch wenn die helle Seite der Macht sympathischer dargestellt wird, wird doch vor klaren moralischen Urteilen gewarnt („Only a Sith deals in absolutes.“).

Die Religion von Star Wars hat starke Anlehnungen an östliche Religionen und leidet damit auch an den gleichen Problemen:

  • Sie kann keine persönliche Beziehung zu dem Allmächtigen (der Macht) vermitteln.
  • Sie kann das Böse nicht wirklich Böse nennen, weil es zum Gleichgewicht der Macht dazugehört. Damit sind keine klaren moralischen Aussagen möglich.

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