Einen Dirham für ein Gespräch mit dem Propheten

Der Koran begünstigte den Propheten Muhammad auf erstaunliche Weise. Allah gab darin eine Weisung, daß jeder, der zu dem Propheten kam, um mit ihm sprechen zu wollen, einen gewissen Geldbetrag mitzubringen hatte.

O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr euch mit dem Gesandten vertraulich beraten wollt, so schickt eurer vertraulichen Beratung Almosen voraus. Das ist besser für euch und lauterer. Wenn ihr aber nicht die Möglichkeit dazu findet, dann ist Allah wahrlich Allverzeihend, Barmherzig. Sure 58:12

Wie das in der Praxis aussah, beschreibt der Korankommentar Al-Qurtubi:

Ibn Abbas erzählte: Dieser Vers wurde herabgesandt, weil viele Muslime den Propheten befragten und bedrängten. Und Allah wollte ihm Erleichterung verschaffen. Und als dieser Vers herabgesandt wurde, hörten viele damit auf. Dann gab ihnen Allah Erleichterung durch den nachfolgenden Vers.

Al-Quschairi erzählte über (den Kalifen) Ali, daß er damals sprach: Ich hatte einen Dirham und verkaufte ihn. Und als ich mit dem Propheten sprechen wollte, gab ich einen Dirham aus.

Das Leben Muhammads, welches man in der Biographie von Ibn Ishaq nachlesen kann, drehte sich um drei Dinge: Sex, Macht und Geld. Wenn man sich einzelne Koranverse durchliest und die einschlägigen Kommentare dazu studiert, stößt man immer wieder darauf, wie Allah Verse herabsendet, nur um Muhammads Verlangen nach diesen drei Dingen zu erfüllen.

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