Gewalt im Islam und im Christentum

Mir begegnet in Gesprächen immer wieder der Einwand, daß das Christentum doch auch eine Geschichte der Gewalt hätte und damit dem Islam gar nicht so unähnlich wäre. Außerdem rufe das Alte Testament doch sehr deutlich zu Krieg und Mord auf.

Auf diesen Einwand reagiere ich meistens in drei Schritten:

  1. Jesus hat nie zu Gewalt aufgerufen, sondern sich immer offen davon distanziert.
    • „Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.“ Johannes 18:36
    • Wenn also in der Geschichte des Christentums Gewalt von Seiten der Kirche praktiziert wurde, dann immer entgegen der ausdrücklichen Lehre von Jesus.
  2. Muhammad hat ganz offen zu Gewalt aufgerufen und selber unzählige Raubzüge geführt.
    • „Mir wurde von Allah befohlen, gegen die Menschen zu kämpfen, bis sie bezeugen, daß es keinen Gott außer Allah gibt und daß Muhammad sein Prophet ist sowie das Gebet verrichten und die Almosen spenden. Wenn sie das tun, retten sie vor mir ihr Leben und ihren Besitz außer in Bezug auf die islamischen Gesetze. Allah wird sie zur Rechenschaft ziehen.“ Sahih al-Bukhari 2/18
    • Wenn Muslime Gewalt im Namen des Islam verüben, dann folgen sie den expliziten Befehlen und dem Vorbild Muhammads.
  3. Das Alte Testament beinhaltet die Kriege des Volkes Israels, die aber nie zu einem allgemeinen Aufruf werden, gegen die Ungläubigen zu kämpfen.

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