Worauf es bei einer theologischen Ausbildung ankommt

Als sie aber die Freimütigkeit von Petrus und Johannes sahen und erfuhren, dass sie ungelehrte Leute und Laien seien, verwunderten sie sich; und sie erkannten, dass sie mit Jesus gewesen waren. Apostelgeschichte 4:13

In diesem Vortrag geht Iain Murray darauf ein, welche Qualitäten die Puritaner bei einem Prediger des Evangeliums schätzten.

Gleich im ersten Punkt behandelt er das schwierige Thema der theologischen Ausbildung. Die Puritaner schätzten Bildung. John Owen und viele andere sind ein eindrückliches Beispiel dafür. Aber sie wußten auch, daß wahre Bildung nur vom Geist Gottes kommt (1. Korinther 2) und durch intensiven Umgang mit dem Wort Gottes (Psalm 1). Außerdem waren sie sich im Klaren, daß die Ausbildung eines Predigers im Allgemeinen von der Welt nicht geschätzt wird, weil sie das Evangelium ablehnt.

Gottesfürchtige Bibelschulen

John Piper legt in seinem Buch „Brothers, We Are Not Professionales“ 20 Anliegen dar, die er für theologische Ausbildungsstätten betet. Sie dürfen als Grundprinzipien gelten, die an jedem Ort, wo die Bibel gelehrt wird, absolut unentbehrlich sind.

  1. Daß das höchste Anliegen eines jeden Lehrers ist, so zu lehren und zu leben, daß die Schüler die Herrlichkeit Gottes mit größtmöglicher Leidenschaft bewundern (1. Korinther 10:31; Matthäus 5:16).
  2. Daß dieses Anliegen auf dem Weg erreicht wird, den 1. Petrus 4:11 beschreibt: „Dient … aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus.“