Gibt es heutzutage Zungenrede?

In diesem etwas humorvollen Video unterhalten sich Alistair Begg, R.C. Sproul und Michael Horton über die Frage, ob es auch heute noch die Zungenrede gibt.

Einige der wichtigen Punkte, auf die die drei hinweisen, sind:

  • Pfingsten war ein einzigartiges Ereignis.
  • Worauf Paulus in 1. Korinther 14 hinweist, ist nicht einfach zu verstehen.
  • Die Zungenrede, fall sie überhaupt interpretiert wird, gibt im besten Fall geistliche Wahrheiten wieder, die wir schon im klaren Wort Gottes haben.
  • Im schlimmsten Fall ist Zungenrede oberflächlich und bizarr.
  • Wäre Zungenrede ein normales Phänomen der christlichen Anbetung gewesen, hätte sie in den verschiedenen christlichen Traditionen außerhalb von Korinth weiter fortbestanden.

Für eine evangeliumszentrierte Gemeinde

Die Gemeindephilosophie der meisten Freikirchen unserer Zeit läßt sich gut in vier Ansätze einteilen.

Da ist zunächst die Gemeinde als Familie. Viele ältere Gemeinden entwickeln sich in dieses Gemeindemodell. Dabei steht die Gemeinschaft und Eintracht der Mitglieder im Zentrum des Gemeindeanliegens. Die entscheidende Frage, die man sich stellt ist: Wie können wir sicherstellen, daß sich die Mitglieder unserer Gemeinde wohlfühlen und zusammenhalten?

Ein weiterer Ansatz ist die besucherorientierte Gemeinde. Obwohl es hier sehr viele verschiedene Untergruppen gibt, ist doch das gemeinsame Hauptanliegen, Menschen zu erreichen, die noch nicht zur Gemeinde gehören. Ob man nun versucht, die Predigt an den Bedürfnissen der Besucher auszurichten oder einen gesellschaftstransformatorischen Ansatz verfolgt, so ist doch die Frage am Ende die gleiche: Wie können wir unsere Gemeinde so gestalten, daß sie anziehend für Außenstehende wirkt?