Allah plant das Verderben der Menschen

Muhammad schien sehr besorgt zu sein, weil viele aus seinem eigenem Stamm ihn ablehnten. Deshalb erklärte Allah ihm an mehreren Stellen im Koran, daß der Unglaube letztlich auf seinen göttlichen Willen zurückzuführen sei. Allah sendet Dämonen aus, um die Ungläubigen in ihrem falschen Glauben zu bestärken. Er führt Menschen zur Sünde, damit er sie dann dafür bestrafen kann und er will die Hölle mit Menschen füllen.

Und wenn Wir eine Stadt zu zerstören beabsichtigen, lassen Wir Unseren Befehl an ihre Wohlhabenden ergehen; wenn sie in ihr freveln, so wird der Richtspruch gegen sie fällig, und Wir zerstören sie bis auf den Grund. Sure 17:16

Das Primat der Erfahrung

Als ich neulich einem Pastor gegenüber andeutete, daß das Konzept Sünde und die Heiligkeit Gottes in seiner Verkündigung fehlen, antwortete er mir:

Ich erlebe Gott so nicht. Ich erlebe den Gott der Bibel als einen zugewandten Gott.

Ich halte diese Aussage als typisch für eine sogenannte Erfahrungstheologie. Bei dieser bestimmt meine Erfahrung, wie ich an einzelne Bibeltexte herangehe, welche Stellen ich mehr betone und welche ich weniger betone oder gar weglasse. Ich mache bestimmte Erfahrungen mit Gott, auf Grundlage einiger Bibelstellen die ich zur Anwendung bringe, und diese Erfahrungen bestimmen dann mein Bild von Gott, welches zu einer Brille wird, mit der ich den Rest der Bibel lese.

Das glorreiche Evangelium im Römerbrief

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«. Römer 1:16‭-‬17

  1. Kapitel: Die Verlorenheit des nichtreligiösen Menschen
  2. Kapitel: Die Verlorenheit des religiösen Menschen
  3. Kapitel: Das Sühneopfer Christi
  4. Kapitel: Die Gerechtigkeit durch Glauben
  5. Kapitel: Die Folgen des Gehorsams Christi
  6. Kapitel: Das neue Leben in Christus
  7. Kapitel: Die fortdauernde Präsenz des alten Lebens

Der eindimensionale Mensch

Herbert Marcuse hat in seiner Gesellschaftskritik das Konzept des eindimensionalen Menschen entwickelt. Moderne Technik und soziale Strukturen würden einen Menschen hervorbringen, der nicht mehr fähig sei, zu reflektieren.

Ich denke, an seiner Kritik ist einiges dran, denn wir erleben dieses Typ Mensch heute überall. Menschen, die nur eindimensional über ein Problem nachdenken und aus ihrer gesellschaftlichen Echokammer heraus nur noch eine Meinung dulden.

Nur, wie kommt man aus dieser Eindimensionalität wieder heraus? Für Marcuse war der Weg dazu die gesellschaftliche Revolution und die Weigerung, sich von den Eigengesetzlichkeiten der Moderne bestimmen zu lassen. Dies wurde zu einem Hauptmotiv der 68er Bewegung. Das Ergebnis ist aus meiner Sicht aber sehr ernüchternd, denn die Rebellen sind dann selbst wieder einer neuen Eindimensionalität verfallen.

Gottes Sohn überwindet den Teufel

Der große Gegenspieler in J.R.R. Tolkiens Roman „Das Silmarillion“ ist Melkor. Er ist ein Abbild des Teufels aus der biblischen Geschichte. Tolkien schreibt über ihn:

Als letztes kommt der Name Melkor: Er, der in Macht sich erhebt. Aber diesen Namen hat er verspielt; und die Noldor, die von den Elben am meisten unter seiner Bosheit gelitten haben, sprechen ihn nicht aus, weshalb sie ihn Morgoth nennen: den dunklen Feind der Welt.

Uneingelöste Versprechen

Os Guinness macht in seinem Buch „Asche des Abendlandes“ eine sehr treffende Analyse des Humanismus. Dieser konnte seine hochfliegenden Versprechen niemals einlösen.

Ehre dem Menschen in der Höhe, dem Schaffer und Meister der Dinge. A.C. Swinburne

Alle Probleme des Menschen wurden von ihm selbst geschaffen und können auch von ihm selbst gelöst werden. John F. Kennedy

Eine große Hoffnung stützte sich dabei auf die Technik, die J.R.R. Tolkien die Magie des modernen Menschen nannte. Aber Technik kann nur die äußeren Begleitumstände des Lebens verbessern, niemals die Kernfragen unseres Herzens beantworten, noch unsere Kernprobleme lösen.

Warum hat Gott die Welt geschaffen?

Schuf Gott die Welt aus einem Mangel heraus – weil er die Menschen irgendwie brauchte? Oder schuf Gott die Welt, weil er ein Quell so voll an Güte und Herrlichkeit ist, daß er geneigt war, überzufließen und dadurch noch mehr verherrlicht zu werden? Jonathan Edwards gibt die Antwort darauf in seinem Buch „The End for Which God Created the World„:

Gottes Selbstzentriertheit

Jonathan Edwards legt in seinem Buch „The End for Which God Created the World“ eine sehr genaue Analyse dar, warum Gott nichts anderes als seine eigene Herrlichkeit als oberstes Ziel der Schöpfung setzen konnte. Ein zentraler Absatz, der später von Bibelversen untermauert wird, begründet Gottes höchste Leidenschaft für sich selbst: