Einen Dirham für ein Gespräch mit dem Propheten

Der Koran begünstigte den Propheten Muhammad auf erstaunliche Weise. Allah gab darin eine Weisung, daß jeder, der zu dem Propheten kam, um mit ihm sprechen zu wollen, einen gewissen Geldbetrag mitzubringen hatte.

O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr euch mit dem Gesandten vertraulich beraten wollt, so schickt eurer vertraulichen Beratung Almosen voraus. Das ist besser für euch und lauterer. Wenn ihr aber nicht die Möglichkeit dazu findet, dann ist Allah wahrlich Allverzeihend, Barmherzig. Sure 58:12

Wie das in der Praxis aussah, beschreibt der Korankommentar Al-Qurtubi:

Widerspruch zwischen Lehre und Leben Muhammads

Zu seinen Nachfolgern sagte Muhammad:

Habt keinen Urin in einem Topf im Haus, denn die Engel betreten kein Haus, in dem Urin ist. Es uriniere keiner in das Gefäß, mit dem er sich wäscht.

Aber von ihm selbst wird berichtet:

Der Prophet hatte einen Topf aus Stöcken in den er urinierte und den er unter sein Bett stellte.

Das ist nur eine kleine Episode von den Widersprüchen im Leben des Propheten. Er verbot seinen Nachfolgern etwas, das er sich selber erlaubte oder er erlaubte sich mehr, als er seinen Nachfolgern zugestand (z.B. Ehefrauen).

Die Mahnungen der Hirten

Als Christian und Hoffnungsvoll während ihrer Pilgerreise bei den Hirten vorbeikamen, erhielten sie von ihnen drei Mahnungen:

  1. Sie sahen den Hügel des Irrtums. Sie sollten nie zu hoch steigen oder zu nahe an den Rand seines Steilhangs kommen, um nicht hinunterzufallen und umzukommen.
  2. Sie sahen den Berg der Warnung. Von dort beobachteten sie, wie ein kleiner Zauntritt vom Pilgerweg abführte, den viele beschritten, weil der Weg vor ihnen zu rauh erschien. Doch wurden sie durch diesen Abweg zur Burg des Zweifels geführt und dem Riesen Verzweiflung. Dieser steckte sie in das Gefängnis in seiner Burg, wo sie ihr Augenlicht verloren und zum ständigen Umherirren verdammt wurden.