ISIS = Islam

In einer Videobotschaft an Barack Obama, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, warnte der ehemalige Muslim Raschid diese Woche davor, den Islamischen Staat und seine Gräueltaten nicht als normales Ergebnis der konsequenten Anwendung des Islams zu sehen. Barack Obama hatte zuvor zwischen ISIS und Islam unterschieden. Bruder Raschid verwies aber darauf, daß der Islamische Staat eine muslimische Organisation sei, wie schon der Name andeute, deren Leiter einen Doktortitel in Islamwissenschaften habe, dessen Mitglieder alle Muslime seien und deren gemeinsame Nenner der Islam sei. Der Islamische Staat würde den Propheten in allen Einzelheiten seines Lebens imitieren, vom Aussehen des Bartes und der Kleidung, bis hin zum Tragen der Uhr am rechten Arm. Er implementiere die Scharia überall, wohin er sein Herrschaftsgebiet ausweite. Die Mitglieder beteten fünfmal am Tag. Sie hätten ein Kalifat ausgerufen, welches islamischen Texten entspreche. Sie seien bereit, für ihre Religion, den Islam, zu sterben.

Der Teufel im Leben des Muslim

Der Prophet Muhammad nahm den Aberglauben seiner Zeit auf und warnte seine Nachfolger vor dem Teufel in allen Lebenslagen. Sie sollten sich vor jedem Essen bei Gott bergen, damit der Teufel nicht mitißt. Genauso jedes Mal, wenn sie das Haus und insbesondere, wenn sie das Badezimmer im Haus betreten. Selbst im ehelichen Verkehr sollten sie Schutz bei Gott suchen, damit der Teufel nicht teilnimmt.

In zweiten Video erklärt der ägyptische Religionsgelehrte Wagdi Roneim, daß von dieser allumfassenden Furcht vor dem Teufel selbst das Gähnen nicht ausgenommen ist. Im Einklang mit den Mythen seiner Zeit glaubte Muhammad, daß man durch den geöffneten Mund böse Geister einatmet. Wagdi Roneim warnt davor, daß der Teufel dem Gläubigen in den Mund uriniert, wenn man den Mund nicht beim Gähnen mit der Hand abdeckt.

Die Ermordnung von Kaʿb ibn al-Aschraf

Kaʿb ibn al-Aschraf war ein Dichter jüdischer Abstammung, der sich gegen den Propheten Muhammad insbesondere nach der Schlacht von Badr stellte. Zu diesem Zweck verfaßte er in Mekka einige Gedichte, in denen er das Vorgehen Muhammads kritisierte. Muhammad, der sich von niemandem kritisieren lassen wollte, fragte seine Anhänger, wer bereit sei, Kaʿb ibn al-Aschraf umzubringen. Darauf meldete sich Muhammad ibn Maslama freiwillig, der mit einigen Gefährten eine List plante, durch die er zuerst Kaʿbs Vertrauen gewann, indem er sich als Feind Muhammads ausgab, um ihn schließlich mit einem Dolch zu ermorden. Die Geschichte der Ermordung kann man in der Prophetenbiographie von Ibn Ishaq und der Sammlung der Prophetensprüche von Buchari nachlesen.

„Wir nehmen Schweden und ganz Europa ein“

Bruder Raschid ist ein marokkanischer Moslem, der zum Christentum konvertiert ist, weil er auf seine Fragen im Islam keine Antworten bekommen hat. Seit einigen Jahren moderiert er die Sendung „Mutige Frage“ bei dem christlichen Sender Al Hayat TV.