George Herbert – The Sacrifice

O all ye, who pass by, whose eyes and mind
To worldly things are sharp, but to me blind;
To me, who took eyes that I might you find:
Was ever grief like mine?

The Princes of my people make a head
Against their Maker: they do wish me dead,
Who cannot wish, except I give them bread:
Was ever grief like mine?

Without me each one, who doth now me brave,
Had to this day been an Egyptian slave.
They use that power against me, which I gave:
Was ever grief like mine?

Ein tägliches Leben aus dem Evangelium

In seinem Buch „Leben mit dem Kreuz im Zentrum“ betont C.J. Mahaney, daß dieses Leben geführt werden muß, indem man kreuzzentrierte Tage aneinanderreiht. Um dieses tägliche Leben aus dem Evangelium zu ermöglichen, gibt Mahaney einige praktische Tips:

  • Predigen sie das Evangelium zu sich selbst.
  • Lernen sie das Evangelium auswendig.
  • Beten sie die Wahrheiten des Evangeliums.
  • Singen sie das Evangelium.
  • Denken sie darüber nach, wie das Evangelium ihr Leben verändert hat.
  • Studieren sie das Evangelium.
  • Suchen sie nach evangeliumszentrierter Gemeinschaft mit anderen.

Gottes Sohn überwindet den Teufel

Der große Gegenspieler in J.R.R. Tolkiens Roman „Das Silmarillion“ ist Melkor. Er ist ein Abbild des Teufels aus der biblischen Geschichte. Tolkien schreibt über ihn:

Als letztes kommt der Name Melkor: Er, der in Macht sich erhebt. Aber diesen Namen hat er verspielt; und die Noldor, die von den Elben am meisten unter seiner Bosheit gelitten haben, sprechen ihn nicht aus, weshalb sie ihn Morgoth nennen: den dunklen Feind der Welt.

John Pipers berühmteste Predigt

Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. Galater 6:14

Zur OneDay Konferenz im Jahr 2000 hielt John Piper vor tausenden Jugendlichen seine wohl berühmteste Predigt. Ausgehend von Galater 6:14 erklärt er, daß wir unser Leben nicht mit nichtigen Dingen vergeuden sollen, sondern aus der Freude und dem Rühmen über das Kreuz es ganz dafür geben, daß andere diese Freude auch erfahren können.

Die Religion des Starez Sossima

Im berühmtesten Roman des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski „Die Brüder Karamasow“ stellt der Starez Sossima, ein ehrwürdiger Mönch, wahrscheinlich die eigene religiöse Überzeugung Dostojewskis dar. In einer längeren Ansprache an die Mönche in seinem Kloster sagt der Starez:

Sei mir tausendmal gegrüßet

Sei mir tausendmal gegrüßet,
der mich je und je geliebt,
Jesu, der du selbst gebüßet
das, womit ich dich betrübt!
Ach wie ist mir doch so wohl,
wenn ich knien und liegen soll
an dem Kreuze, da du stirbest
und um meine Seele wirbest.

Ich bedenke alle Stunden
deiner Leiden große Zahl,
denke deiner heil’gen Wunden,
deiner blut’gen Nägelmal‘.
O wer kann, du Lebensfürst,
den so sehr nach uns gedürst’t,
deine Liebe recht ergründen,
ohne Trost darin zu finden?

Durch das Kreuz

er war im Anfang vor den Zeiten
vor der Schöpfung und den Welten
das Ebenbild Gottes, den wir nicht gesehen haben
der ewig-Seiende, Herr seines Knechtes Davids

er mißt die Himmel mit seiner hohlen Hand und mit der Waage
er wiegt die Berge und Hügel mit der Waagschale
mit seinem Arm sammelt er die Schafe

durch das Kreuz
dem Tod am Kreuz
hast du dich entäußert damit ich geheilt werde

durch das Kreuz
dem Tod am Kreuz
hast du dich hingegeben damit ich geheilt werde

du hast es getragen und für mich erduldet
durch deine zerschmelzende Liebe bist du mein König geworden

Theologia Crucis

In diesem Video reden Mark Driscoll und Joshua Harris mit Francis Chan über seinen Schritt, eine große, funktionierende Gemeinde zu verlassen und eine neue Gemeinde in Los Angeles zu gründen, welche die radikale Nachfolge Jesu im Zentrum hat.

Es fällt auf, wie stark Chan von den beiden anderen hinterfragt wird, warum er den Schritt macht, eine Stelle des guten Ansehens, Einkommens und Einflusses zu verlassen, um nochmal neu in relativer Unbekanntheit zu starten. Es wird deutlich, wie sehr die evangelikale Bewegung von Götzen beeinflußt ist und Chan muß sich mehrfach erklären, daß er diesen Weg nicht geht, weil er eine falsche Theologie der Armut hat, sondern weil er von Herzen Christus liebt und vor allem ihn immer besser kennenlernen will.

Die Verniedlichung des Kreuzes

Daß das Kreuz heute eher als nettes Schmuckstück und Zierde für Kirchengebäude bekannt ist, statt als Folterinstrument auf dem Jesus starb, davon wußte schon Manfred Siebald in seinem Lied „Das kleine Kreuz“ zu singen. Vergessen sind der Schmutz und das Blut, das Jesus dort vergoß, um für unsere Sünden zu bezahlen. Geblieben ist die Erinnerung an einen guten Menschen, der irgendetwas mit der Gründung des Christentums zu tun hatte.

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft. (1. Korinther 1:18)

Christ, der Retter ist da!

In der vorweihnachtlichen Adventszeit gedenkt die christliche Kirche des Kommens des Messias. Aber bei der Frage, warum Jesus auf die Welt gekommen ist, was eigentlich das Ziel seiner Menschwerdung war, gehen die Meinungen innerhalb der Christenheit stark auseinander. Die einen sehen in ihm ein ethisches Vorbild, dem wir durch ein moralisch geführtes Leben nacheifern sollen. Andere betonen zwar die Wichtigkeit seines Sterbens am Kreuz, sehen darin aber eher eine Erlösungsmöglichkeit, die Jesus für alle geschaffen hat, die sie jetzt mit dem Glauben ergreifen wollen. Er hätte uns errettbar gemacht, indem er für unsere Schuld am Kreuz bezahlt hat. Aber wir müßten diese Errettung selbst verwirklichen, indem wir das Angebot der Vergebung annehmen. Potentiell galt Jesu Sühnetod am Kreuz allen Menschen, aber wirklich zählt er nur für die Gläubigen.