Warum will Allah, daß Frauen sich verschleiern?

In einem interessanten Hadith (eine Überlieferung aus dem Leben des Propheten Muhammad) wird berichtet, wie die Verse über die Verschleierung der Frauen ursprünglich entstanden sind.

Die Frauen des Propheten pflegten zu Al-Manasi, einem weiten, offenen Platz, zu gehen, wenn sie nachts ihre Notdurft verrichten wollten. Umar plegte zum Propheten zu sagen: „Laß deine Frauen sich verhüllen.“, aber der Prophet tat dies nicht. Eines nachts ging Sauda bint Zam’a, eine Frau des Propheten, zur Abendzeit hinaus und sie war eine große Frau. Umar sprach sie an und sagte: „Ich habe dich erkannt, o Sauda.“ Er sagte dies, weil er eifrig wollte, daß die Verse des Hijabs offenbart würden. Und so offenbarte Allah die Verse des Hijabs. Sahih Al-Bukhari 4,12

Gewalt im Islam und im Christentum

Mir begegnet in Gesprächen immer wieder der Einwand, daß das Christentum doch auch eine Geschichte der Gewalt hätte und damit dem Islam gar nicht so unähnlich wäre. Außerdem rufe das Alte Testament doch sehr deutlich zu Krieg und Mord auf.

Auf diesen Einwand reagiere ich meistens in drei Schritten:

  1. Jesus hat nie zu Gewalt aufgerufen, sondern sich immer offen davon distanziert.
    • „Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.“ Johannes 18:36

Einen Dirham für ein Gespräch mit dem Propheten

Der Koran begünstigte den Propheten Muhammad auf erstaunliche Weise. Allah gab darin eine Weisung, daß jeder, der zu dem Propheten kam, um mit ihm sprechen zu wollen, einen gewissen Geldbetrag mitzubringen hatte.

O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr euch mit dem Gesandten vertraulich beraten wollt, so schickt eurer vertraulichen Beratung Almosen voraus. Das ist besser für euch und lauterer. Wenn ihr aber nicht die Möglichkeit dazu findet, dann ist Allah wahrlich Allverzeihend, Barmherzig. Sure 58:12

Wie das in der Praxis aussah, beschreibt der Korankommentar Al-Qurtubi:

Abu Bakrs fehlende Heilsgewißheit

Es gibt einen weitverbreiteten Ausspruch, der dem ersten Khalifen Abu Bakr zugeschrieben wird. Er läßt sich zwar in keiner vertrauenswürdigen Hadithensammlung nachweisen, zeigt aber durch seine Verbreitung, wie Muslime um Heilsgewißheit ringen:

Ich bin nicht sicher vor der Tücke Allahs, selbst wenn ein Fuß von mir schon im Paradies wäre.

Allah plant das Verderben der Menschen

Muhammad schien sehr besorgt zu sein, weil viele aus seinem eigenem Stamm ihn ablehnten. Deshalb erklärte Allah ihm an mehreren Stellen im Koran, daß der Unglaube letztlich auf seinen göttlichen Willen zurückzuführen sei. Allah sendet Dämonen aus, um die Ungläubigen in ihrem falschen Glauben zu bestärken. Er führt Menschen zur Sünde, damit er sie dann dafür bestrafen kann und er will die Hölle mit Menschen füllen.

Und wenn Wir eine Stadt zu zerstören beabsichtigen, lassen Wir Unseren Befehl an ihre Wohlhabenden ergehen; wenn sie in ihr freveln, so wird der Richtspruch gegen sie fällig, und Wir zerstören sie bis auf den Grund. Sure 17:16

Widerspruch zwischen Lehre und Leben Muhammads

Zu seinen Nachfolgern sagte Muhammad:

Habt keinen Urin in einem Topf im Haus, denn die Engel betreten kein Haus, in dem Urin ist. Es uriniere keiner in das Gefäß, mit dem er sich wäscht.

Aber von ihm selbst wird berichtet:

Der Prophet hatte einen Topf aus Stöcken in den er urinierte und den er unter sein Bett stellte.

Das ist nur eine kleine Episode von den Widersprüchen im Leben des Propheten. Er verbot seinen Nachfolgern etwas, das er sich selber erlaubte oder er erlaubte sich mehr, als er seinen Nachfolgern zugestand (z.B. Ehefrauen).

Eine Reform des Islams?

Gegen Ende seines Lebens, als er sah, daß seine Bekehrungsversuche gegenüber den Juden und Christen in seiner Umgebung erfolglos blieben, erließ der Prophet Muhammad folgenden Befehl:

Vertreibt die Götzenanbeter von der arabischen Halbinsel. Sahih al-Bukhari 3168

In einer anderen Aussage setzte er sich diese Aufgabe selbst:

Ich werde die Juden und die Christen von der arabischen Halbinsel vertreiben, und werden niemanden als Muslime übriglassen. Sahih Muslim 1767a

Islamischer Antisemitismus

Die Feindschaft der Muslime gegenüber den Juden ist zunächst religiös begründet, bevor sie von aktuellen politischen Auseinandersetzungen entzündet wird. Das wird unter anderem in dieser Predigt eines islamischen Geistlichen aus Rafah deutlich. Er begründet seinen Aufruf zum Mord an den Juden nicht mit aktuellen Mißständen im Verhalten Israels, sondern mit Texten aus dem Leben Muhammads. Die Feindschaft des Propheten gegenüber den Juden, die er religiös begründet und im Koran verewigt hat, wird zum Ausgangspunkt des Hasses der Muslime, der seit 1400 Jahren eine ganze Bevölkerungsgruppe trifft.

Der Teufel im Leben des Muslim

Der Prophet Muhammad nahm den Aberglauben seiner Zeit auf und warnte seine Nachfolger vor dem Teufel in allen Lebenslagen. Sie sollten sich vor jedem Essen bei Gott bergen, damit der Teufel nicht mitißt. Genauso jedes Mal, wenn sie das Haus und insbesondere, wenn sie das Badezimmer im Haus betreten. Selbst im ehelichen Verkehr sollten sie Schutz bei Gott suchen, damit der Teufel nicht teilnimmt.

In zweiten Video erklärt der ägyptische Religionsgelehrte Wagdi Roneim, daß von dieser allumfassenden Furcht vor dem Teufel selbst das Gähnen nicht ausgenommen ist. Im Einklang mit den Mythen seiner Zeit glaubte Muhammad, daß man durch den geöffneten Mund böse Geister einatmet. Wagdi Roneim warnt davor, daß der Teufel dem Gläubigen in den Mund uriniert, wenn man den Mund nicht beim Gähnen mit der Hand abdeckt.

Die Ermordnung von Kaʿb ibn al-Aschraf

Kaʿb ibn al-Aschraf war ein Dichter jüdischer Abstammung, der sich gegen den Propheten Muhammad insbesondere nach der Schlacht von Badr stellte. Zu diesem Zweck verfaßte er in Mekka einige Gedichte, in denen er das Vorgehen Muhammads kritisierte. Muhammad, der sich von niemandem kritisieren lassen wollte, fragte seine Anhänger, wer bereit sei, Kaʿb ibn al-Aschraf umzubringen. Darauf meldete sich Muhammad ibn Maslama freiwillig, der mit einigen Gefährten eine List plante, durch die er zuerst Kaʿbs Vertrauen gewann, indem er sich als Feind Muhammads ausgab, um ihn schließlich mit einem Dolch zu ermorden. Die Geschichte der Ermordung kann man in der Prophetenbiographie von Ibn Ishaq und der Sammlung der Prophetensprüche von Buchari nachlesen.