Von der Erkenntnis Gottes

Wir erkennen aber Gott auf zwei Weisen: Zuerst durch die Schöpfung, Erhaltung und Regierung dieser ganzen Welt1. Denn diese ist für unsre Augen wie ein schönes Buch, in welchem alle Geschöpfe, kleine und große, gleich wie hingeschriebene Buchstaben sind, aus denen das unsichtbare Wesen Gottes ersehen und erkannt werden kann, nämlich seine ewige Macht und Göttlichkeit, wie der Apostel Paulus sagt Röm. 1, 20. Dies alles reicht hin, um die Menschen zu überführen und zu machen, dass sie keine Entschuldigung haben. Zweitens gibt er sich uns weit klarer und deutlicher in seinem heiligen und göttlichen Worte2 zu erkennen und offenbart sich, soviel nämlich uns in diesem Leben zu seiner Ehre und zum Heile der Seinigen notwendig ist.

4 Einwände gegen die Evolutionstheorie

  1. Der Fossilbericht bestätigt die Evolutionstheorie nicht, da er viele Lücken und nur sehr wenige Übergangsformen aufweist.
  2. Das rekonstruierte Aussehen und die Funktion der sogenannten „Affenmenschen“ ist höchst spekulativ und es handelt sich in den meisten Fällen wahrscheinlich nicht um Menschenformen, sondern um Tiere.
  3. Die Wahrscheinlichkeit, daß die komplizierte Information in der DNA zufällig entstanden sein kann, ist so gering, daß selbst das gesamte Alter des Universums nicht ausreichen würde, um sie auch nur annähernd herauszubilden.
  4. Das Gesetz der Entropie besagt, daß sich Systeme von Ordnung in Richtung Chaos entwickeln, nicht umgekehrt.

Als Ressourcen zu dem Thema empfehle ich:

Wunderbare Vorsehung

Wir jagen besonderen geistlichen Erfahrungen hinterher und meinen, Gott nur zu erleben, wenn wir ein tolles Gefühl im Lobpreis oder eine besondere Gebetserhörung erfahren. Dabei haben Generationen von Christen vor uns Gott im ganz Alltäglichen gesehen und seine Wunder in der Schöpfung und Lenkung der Welt gepriesen. Die Theologie nennt das beständige Wirken Gottes in der Welt seine Vorsehung oder Fügung. Im Psalm 104 haben wir ein wunderschönes Bild davon:

Wayne Grudem zur Klimadebatte

In seinem äußerst umfangreichen Buch „Politics – According to the Bible“ versucht Wayne Grudem eine christliche Position gegenüber einer Vielzahl von Problemen zu entwickeln, die momentan in der Politik diskutiert werden. Ein längeres Kapitel befaßt sich mit Fragen zum Thema Umwelt- bzw. Klimaschutz.

Zum einen deckt Grudem auf, wie vorurteilsgesteuert viele Modelle sind, die dazu gebraucht werden, um Entwicklungen der Umwelt zu berechnen. Oft müssen Faktoren gewichtet werden (Wirken sie sich positiv oder negativ aus und wenn ja, wie stark?), wobei diese Wichtung höchst subjektiv ist.

Warum hat Gott die Welt geschaffen?

Schuf Gott die Welt aus einem Mangel heraus – weil er die Menschen irgendwie brauchte? Oder schuf Gott die Welt, weil er ein Quell so voll an Güte und Herrlichkeit ist, daß er geneigt war, überzufließen und dadurch noch mehr verherrlicht zu werden? Jonathan Edwards gibt die Antwort darauf in seinem Buch „The End for Which God Created the World„: