Gottes Sohn überwindet den Teufel

Der große Gegenspieler in J.R.R. Tolkiens Roman „Das Silmarillion“ ist Melkor. Er ist ein Abbild des Teufels aus der biblischen Geschichte. Tolkien schreibt über ihn:

Als letztes kommt der Name Melkor: Er, der in Macht sich erhebt. Aber diesen Namen hat er verspielt; und die Noldor, die von den Elben am meisten unter seiner Bosheit gelitten haben, sprechen ihn nicht aus, weshalb sie ihn Morgoth nennen: den dunklen Feind der Welt.

Ablenkungen vom Glauben

Im Laufe meiner Arbeit mit Studenten und später in der Gemeinde habe ich die Erfahrung gemacht, daß Christen, die gerade im Prozeß sind, im Glauben und in der Nachfolge zu wachsen, auf drei Wegen versucht werden:

  • Eine Beziehung, die sich plötzlich ergibt oder das Interesse daran, so daß nur noch wenig Zeit für Jüngerschaft bleibt bzw. die Versuchung besteht, Entscheidungen zu treffen, die den Glauben kompromittieren.
  • Studium bzw. Arbeit, die plötzlich so wichtig wird und Zeit in Anspruch nimmt, so daß wiederum nur noch wenig Zeit für Jüngerschaft übrigbleibt. Oder man nimmt eine Arbeitsstelle bzw. Studien-/Praktikumsplatz irgendwo auf, wo es keine gute Gemeinde gibt und der Jüngerschaftsprozeß nicht weiter unterstützt werden kann.

Der Teufel im Leben des Muslim

Der Prophet Muhammad nahm den Aberglauben seiner Zeit auf und warnte seine Nachfolger vor dem Teufel in allen Lebenslagen. Sie sollten sich vor jedem Essen bei Gott bergen, damit der Teufel nicht mitißt. Genauso jedes Mal, wenn sie das Haus und insbesondere, wenn sie das Badezimmer im Haus betreten. Selbst im ehelichen Verkehr sollten sie Schutz bei Gott suchen, damit der Teufel nicht teilnimmt.

In zweiten Video erklärt der ägyptische Religionsgelehrte Wagdi Roneim, daß von dieser allumfassenden Furcht vor dem Teufel selbst das Gähnen nicht ausgenommen ist. Im Einklang mit den Mythen seiner Zeit glaubte Muhammad, daß man durch den geöffneten Mund böse Geister einatmet. Wagdi Roneim warnt davor, daß der Teufel dem Gläubigen in den Mund uriniert, wenn man den Mund nicht beim Gähnen mit der Hand abdeckt.